Diagnose HIV positiv – was nun?

Die Diagnose HIV verändert das Leben. Gerade die ersten Tage und Wochen sind meist von großer Traurigkeit und Hilflosigkeit geprägt. Es gibt jedoch sehr gute Hilfsangebote, die Unterstützung bieten.

Unterstützung bei der Diagnose HIV bieten sehr gute Hilfsangebote
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Ein positiver HIV -Test verändert das Leben und wird von den Meisten als tiefer Einschnitt empfunden. Dem ersten Schock folgen oft große Angst, Traurigkeit oder Schuldgefühle. Vielen Menschen fehlt nach der Diagnose zunächst die Kraft, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Depressionen sind gerade in den ersten Monaten nach der Diagnose häufig.

Um mit diesen Gefühlen besser umgehen zu können, sollte in jedem Fall das Gespräch mit einer Vertrauensperson gesucht werden. Dies kann ein Freund oder Verwandter sein, es gibt aber auch sehr gute professionelle Hilfsangebote, wie zum Beispiel die Aids-Hilfen vor Ort. Die erfahrenen Beraterinnen und Berater wissen ganz genau, wie man am besten unterstützt.

Die Aids-Hilfen und andere Selbsthilfegruppen bieten zudem telefonische Beratung oder Unterstützung über das Internet an. Und wer psychologischen Rat sucht , kann sich hier auch geeignete Psychotherapeuten empfehlen lassen.

Die Behandlung von HIV -Betroffenen liegt weitestgehend in der Hand von spezialisierten Ärzten, viele davon sind auf unserem Adressfinder vertreten. Eine Übersicht über die in Deutschland organisierten Schwerpunktpraxen findest du hier: www.dagnae.de

Daneben gibt es auch andere Institutionen, zum Beispiel Krankenhaus-Ambulanzen, die auf die Behandlung von HIV und anderen Infektionskrankheiten spezialisiert sind. Eine weitere Zusammenstellung von Praxen und Ambulanzen in Deutschland findest du unter weiterführende Links.

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