Positiv leben mit HIV

Die Zeiten, in denen die Diagnose „HIV positiv“ eine deutlich verkürzte Lebenserwartung bedeutete, sind zum Glück vorbei. Die HIV -Infektion wird bei dauerhafter Behandlung mittlerweile als chronische Erkrankung eingestuft. Die meisten HIV -Infizierten haben heutzutage eine hohe Lebensqualität und eine gute Perspektive, ein weitestgehend normales Leben zu führen. 

Gute Behandlungsmöglichkeiten erleichtern das Leben mit HIV
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Die Diagnose HIV verändert das ganze Leben. Familien, Partnerschaften und Freundschaften werden häufig auf eine harte Probe gestellt, meist basierend auf Ängsten und Unwissenheit. Regelmäßige medizinische Untersuchungen oder ggf. auch Medikamente werden dauerhaft erforderlich.

Gute Behandlungsmöglichkeiten erleichtern das Leben mit HIV

Aber es ist wichtig, dass man sich eins immer wieder vor Augen hält: Das Leben geht weiter und es bietet auch weiterhin viele Möglichkeiten! Ein Leben mit HIV ist zwar nicht immer einfach, aber diese Herausforderungen lassen sich meistern: Moderne Medikamente machen es mittlerweile möglich, dass ein großer Teil der HIV -positiven Menschen in Deutschland ein weitestgehend normales Leben führen kann. Bei Betroffenen, die mit HIV -Medikamenten behandelt werden und gut eingestellt sind (Viruslast unter der Nachweisgrenze ), ist das tatsächliche Infektionsrisiko als gering einzuordnen. Auch ist die durchschnittliche Lebenserwartung in diesem Fall kaum geringer als bei Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes).

HIV Medikamente wurden deutlich verbessert

Mittlerweile steht für viele Betroffene die HIV -Infektion weit weniger im Fokus als noch vor einigen Jahren. Dies hat auch damit zu tun, dass sich die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert haben. So müssen heute deutlich weniger Tabletten eingenommen werden als früher, und auch die Verträglichkeit der Medikamente hat sich stetig verbessert. Nichts desto trotz gibt es immer wieder Lebensphasen, in denen die HIV -Infektion in den Vordergrund tritt, zum Beispiel wenn Veränderungen in der Partnerschaft oder Nebenwirkungen von Medikamenten auftreten. Dann lohnt es sich, auf die vielfältigen Hilfsangebote zurückzugreifen. Hierzu zählen natürlich die Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen. Daneben gibt es aber auch gute Informationsveranstaltungen und auch online verfügbare, weiterführende Informationen.

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