Sport mit Aids und HIV

Sport ist gesund – das gilt auch für HIV -Betroffene. Regelmäßiges Ausdauertraining wirkt sich positiv auf die Psyche aus, kann den Blutdruck senken und das Immunsystem stärken. Welcher Sport der richtige ist und was es sonst noch zu beachten gilt, findest du hier.

Sport ist gesund - das gilt auch für HIV-Betroffene
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Die körpereigenen Abwehrkräfte sollten gestärkt werden, damit die Anfälligkeit für bestimmte Infektionserkrankungen, wie beispielsweise die Grippe, sinkt. Darüber hinaus fühlt man sich bei regelmäßiger sportlicher Betätigung generell ausgeglichener, attraktiver und gesünder.

Man sollte sich eine Sportart aussuchen die zu einem passt und die vor allem Spaß macht. Als HIV -Positiver sollte man sich bei sportlicher Betätigung keinem Leistungsdruck unterwerfen und regelmäßig mit dem Arzt darüber reden, wie viel oder wie wenig sportliche Betätigung gerade ratsam ist. Dennoch: HIV -Betroffene findet man in allen Sportarten, und jedes Jahr nehmen sie z. B. an Marathon-Läufen teil.

Wichtig für Mannschaftssportler: Wenn eine konsequente antiretrovirale Behandlung durchgeführt wird und die Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze liegt, ist das Risiko einer Ansteckung bei offenen Wunden sehr gering. Die Wundversorgung sollte dennoch unter Berücksichtigung der üblichen Hygienestandards erfolgen, d. h. es sollten sterile Handschuhe getragen und ein Kontakt mit dem Blut vermieden werden. Diese Empfehlungen gelten jedoch gleichermaßen für nicht HIV -Betroffene.

Infos über Sportmöglichkeiten in der Nähe stellen die lokalen Aids-Hilfen zur Verfügung. Die HIV - Schwerpunktärzte helfen bei der Frage weiter, welcher Sport im Einzelfall geeignet ist.

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