HIV positive Kinder im Kindergarten

Ein HIV -betroffenes Kind im Kindergarten, geht das? Oder ist das zu riskant für das betroffene Kind oder auch für die anderen Kinder? Hier findest du Antworten auf diese Fragen. 

Informiere den Kindergarten über die Infektion
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Die Diagnose „HIV -positiv“ stellt die Eltern eines betroffenen Kindes vor viele Entscheidungen. Das Immunsystem HIV -infizierter Kinder ist geschwächt, sie sind dadurch anfälliger für Infektionskrankheiten jeglicher Art. Aufgrund der vielen Infekte, die sich Kinder in Kindergärten einhandeln, wird vom Besuch oftmals abgeraten. Er sollte allerdings keinesfalls völlig ausgeschlossen werden. Wichtig ist, dass diese Kinder geimpft werden, weil Krankheiten wie Masern, Mumps, Röteln und Windpocken im Kindergarten kursieren können und HIV -positive Kindern besonders gefährdet sind. Die Entscheidung, ob das HIV -infizierte Kind in einem Kindergarten angemeldet werden soll, treffen immer die Eltern gemeinsam mit dem behandelnden Arzt.

Muss der Kindergarten über die Infektion informiert werden?

Die Leitung einer pädagogischen Einrichtung darf einen HIV -Test vor der Aufnahme eines Kindes nicht verlangen, da es kein Gesetz gibt, welches einen Test vorschreibt. Von behandelten Kindern geht keine relevante Ansteckungsgefahr aus. Es ist aber sicherlich sinnvoll und wünschenswert, Erzieher über eine HIV -Infektion in Kenntnis zu setzen, eine Pflicht besteht jedoch nicht.

Auch die Eltern anderer Kinder müssen nicht über die HIV -Infektion eines Kindes im Kindergarten informiert werden und auch die Erzieher dürfen einen solchen Schritt nicht eigenmächtig unternehmen, sondern nur mit dem Einverständnis der Eltern des betroffenen Kindes.

Die weiterführenden Links unten im Artikel bieten noch mehr Informationen zum Thema.

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