HIV positive Kinder und Schule

Eltern sind nicht verpflichtet, die Infektion des Kindes in der Schule oder dem Kindergarten bekannt zu geben. Es kann jedoch Vorteile haben, wenn Lehrer oder Erzieher von der HIV -Infektion des Kindes wissen. 

Es hat Vorteile, wenn Lehrern oder Erziehern die HIV-Infektion bekannt ist.
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Eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen Eltern und Pädagogen schafft Vertrauen. Die Geheimhaltung der Infektion macht ansonsten leicht Ausreden oder Notlügen erforderlich, zum Beispiel wenn es um die regelmäßige Einnahme von Medikamenten oder auch Kontrolltermine beim Arzt geht. Dies ist sicherlich nicht im Sinne des Kindes, somit sprechen gute Gründe dafür, zumindest ausgewählte Lehrer oder Erzieher über die HIV -Infektion des Kindes zu informieren.

Insbesondere wenn das Kind nicht mit Medikamenten gegen HIV behandelt wird, kann es andere Menschen durch Blutkontakt anstecken. Daher ist es bei diesen Kindern besonders wichtig, dass die Betreuer des Kindes informiert sind. Schnell ist ein Ellenbogen oder Knie aufgeschlagen, die Versorgung dieser Wunden sollten aufgrund der Ansteckungsgefahr nur Erwachsene durchführen, die von der Infektion des Kindes wissen und sich entsprechend schützen können, zum Beispiel durch Einmalhandschuhe. Diese Empfehlung gilt jedoch generell, da auch andere Erkrankungen durch Blut übertragen werden können. Ein Schutz vor Blutkontakt ist somit immer ratsam, nicht nur bei HIV -positiven Kindern.

Die weiterführenden Links unten im Artikel bieten noch mehr Informationen zum Thema.

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