Deutschland, Österreich, Schweiz: HIV und Reisen

Urlaub, die schönste Zeit des Jahres. Hier findest du Informationen, die wichtig sein können, wenn du innerhalb Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz reist.

Deutschland, Österreich, Schweiz: HIV und Reisen
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Eine HIV -Infektion stellt bei Reisen innerhalb Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz in der Regel keine Probleme dar. Falls im Urlaub Fragen zur Behandlung auftreten, lassen sich diese meist telefonisch mit dem behandelnden Arzt klären. Falls eine Untersuchung durch einen HIV -Spezialisten erforderlich ist, sind nahezu überall entsprechende Schwerpunktpraxen erreichbar, auch wenn dies eine längere Anfahrt bedeuten kann, als gewohnt. Eine Ausnahme stellen sehr ländlich geprägte Regionen oder auch die Nord- und Ostseeinseln dar, hier ist es manchmal schwierig, einen Spezialisten in der Nähe zu finden. Eine Übersicht bietet die DAGNÄ unter www.dagnae.de, daneben finden sich auch weitere Informationen zum Reisen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter www.hivrestrictions.org.

HIV Medikamente in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Auch wenn die Apotheken in Deutschland innerhalb weniger Stunden deine benötigten Medikamente bestellen können, solltest du diese besser im Vorfeld besorgen, damit du dich im Urlaub darum nicht kümmern musst. Wichtig: viele Medikamente dürfen nicht über 25 Grad gelagert werden, diese Temperatur wird gerade in geparkten Autos in der Mittagszeit oder auch in Zelten und Wohnwagen oft deutlich überschritten. Es kann daher sinnvoll sein, eine Kühltasche mitzunehmen, auch wenn diese natürlich nicht dauerhaft kühl bleibt.

Zecken

Sprich vor Antritt der Reise mit deinem behandelnden Arzt. In manchen Regionen (vor allem in Süddeutschland) können Zecken eine bestimmte Hirnhautentzündung übertragen (FSME: Frühsommer-Meningoenzephalitits), eine Impfung ist jedoch möglich. Wer gerne wandert, regelmäßig mit dem Hund spazieren geht oder aus anderen Gründen in der Natur unterwegs ist sollte unbedingt eine Impfung erwägen. Weiterführende Informationen hierzu bietet das Robert-Koch-Institut unter www.rki.de, in der Schweiz das Infoblatt des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit und in Österreich das Bundesministerium für Gesundheit unter bmg.gv.at.

Am besten ist es natürlich, wenn man gar keinen Zeckenbiss bekommt. Zecken sind nämlich auch Überträger der Borreliose, gegen die man sich nicht impfen kann. Lange Kleidung und Repellents (aus der Apotheke können das Riskio, von einer Zecke gebissen zu werden, deutlich senken. Wenn man dennoch gebissen wurde sollte die Zecke mit einer Pinzette möglichst dicht am Kopf gepackt und unter leichtem Zug und ohne Drehbewegung sachte entfernt werden. Danach sollte die Stelle desinfiziert werden.

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