HIV positiv: Wem sag ich’s?

Über die HIV -Infektion zu sprechen, kann erleichtern. Aber wem kann ich es sagen? Und wie? Diese Fragen beschäftigen jeden HIV -Betroffenen früher oder später.

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Die Diagnose „HIV positiv“ wirft viele Fragen auf. Vor allem stellt sich die Frage, wie  offen man mit der Erkrankung umgehen soll oder ob man die Information doch lieber für sich behält. Über HIV zu sprechen, kann erleichternd sein. Manche empfinden es als regelrechte Befreiung, darüber zu sprechen. Allerdings können einige Mitmenschen ablehnend auf die Neuigkeit reagieren, oft aus Unwissenheit oder Angst. Daher ist es wichtig zu überlegen wem man sich anvertraut, und auch wie und in welcher Situation. Hierbei ist es wichtig, selbst möglichst gut informiert zu sein, um aufkommende Fragen umfassend beantworten zu können, damit keine Unsicherheiten und Ängste beim Gesprächspartner entstehen oder zurückbleiben

Dem Partner von der HIV -Infektion erzählen

Vertrauen ist die Basis jeder Beziehung, daher sollte der Partner zu gegebener Zeit informiert werden. Dies ist auch nicht zuletzt aus juristischen Gründen sinnvoll, wenn ein sexuelles Verhältnis besteht. Der Partner, aber auch ein guter Freund oder eine gute Freundin kann eine wichtige Stütze im Umgang mit der HIV -Infektion sein. In jedem Falle sollte im Laufe des Gespräches geklärt werden, mit wem die Vertrauensperson darüber sprechen darf oder ob sie die Information lieber ganz für sich behalten soll.

Persönliche Beratungen im Vorfeld zu solchen Gesprächen, aber auch ein ganz neutrales, offenes Ohr bieten zum Beispiel Beratungsstellen wie die lokalen Aids-Hilfen sind unter „weiterführende Links" aufgeführt.

Daneben stehen auch telefonische oder Online-Beratungsangebote zur Verfügung: www.aidsberatung.de

Die weiterführenden Links unten im Artikel bieten noch mehr Informationen zum Thema.

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