HIV und Aids: Schutz vor Ansteckung

Auch mit einer HIV -Infektion ist Sex möglich, denn mit Kondomen kann man sich bzw. den Partner vor einer Übertragung schützen (Safer Sex). Ob vaginaler Sex oder analer Sex: Neben der Verhinderung der Virus übertragung müssen Betroffene auch rechtliche Aspekte beachten.

Schutz vor Ansteckung
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Kondome schützen, und zwar nicht nur vor HIV , sondern auch vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen und natürlich bei heterosexuellem Sex auch vor einer Schwangerschaft. Beim Analverkehr nutzen am besten extra starke, d.h. reißfeste Kondome und man sollte immer nur fettfreie Gleitmittel verwenden, um die Reißgefahr der Kondome nicht zu erhöhen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass beim Oralverkehr Sperma oder Menstruationsblut nicht in den Mund gelangt.

Wichtig gerade bei kürzeren Beziehungen oder häufiger wechselnden Partnerschaften: Als HIV -Betroffener macht man sich strafbar, wenn man seinen Partner ohne dessen Wissen einem Infektionsrisiko aussetzt, und zwar unabhängig davon, ob eine Übertragung tatsächlich stattfindet oder nicht. Dies gilt auch dann, wenn durch eine effektive HIV -Behandlung die Viruslast bereits längere Zeit unter der Nachweisgrenze   liegt und somit das tatsächliche Infektionsrisiko als gering einzustufen ist. Safer Sex ist daher unverzichtbar, nicht nur um eine Infektion des Partners zu verhindern, sondern auch aus rechtlichen Gründen.

Wenn der Sexualpartner ebenfalls HIV -positiv ist, sollte man sich trotzdem mit Kondomen schützen. Durch Safer Sex lässt sich neben der Ansteckung mit verschiedenen HIV -Typen auch die Übertragung weiterer Krankheiten wie z. B. Syphilis, Tripper und Hepatitis C gegebenenfalls verhindern.

In Deutschland findest du weiterführende Informationen unter Machsmit.de.
In Österreich bietet PULSHIV, in der Schweiz Check your Love Life Unterstützung. Antworten zum  Thema Schutz und Risiko findest du zudem auf der Seite der Aids-Hilfe Schweiz.


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