HIV und Aids: Wie schütze ich mich?

Der beste Schutz vor einer HIV -Infektion ist die Verhütung mit Kondomen (Safer Sex) und die Benutzung von sterilen Spritzen bei intravenösem Drogenkonsum (Safer Use).

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Sollte beim Sex doch einmal das schützende Kondom vergessen worden sein oder beim Akt reißen, sollte der nicht infizierte Partner versuchen, die Körperflüssigkeiten des Partners möglichst sanft zu entfernen. Eichel und Innenseite der Vorhaut möglichst vorsichtig reinigen und versuchen zu urinieren. Kommt Sperma in Mund oder Augen, am besten sanft ausspülen. Nicht die Zähne putzen, denn das könnte mögliche Viren ins Zahnfleisch reiben. Auch von einer Darm- oder Scheidenspülung ist abzuraten, da hierbei die Verletzungsgefahr zu groß ist.

Weiterführende Informationen zu Safer Sex findest du unter Mach's mit. Wo du in der Schweiz einen Risiko-Check durchführen lassen können, erfährst du auf check-your-lovelife.ch. Für Österreich findest du Adressen auf den Webseiten der lokalen Aidshilfen Österreichs.

Auch gibt es die Möglichkeit, mittels einer sogenannten PEP (Post-Expositionsprophylaxe) eine Infektion zu Verhindern. Aber: Eine HIV -PEP ist keine „Pille danach“ und kein 100%iger Schutz! Sie wird nur im Notfall und nur nach ärztlicher Beratung und Verordnung vergeben. Die Krankenkassen übernehmen die erheblichen Kosten nur, wenn ein klares bzw. erhebliches Risiko einer HIV -Übertragung bestand.

Angst vor Ansteckung: Wer hilft in der Notsituation?

Listen der Kliniken, die 24-Stunden am Tag eine HIV -PEP durchführen, findest du beim Klick auf die folgenden Links:

PEP-Kliniken in Deutschland
PEP-Kliniken in Österreich
PEP-Kliniken in der Schweiz

 

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