HIV -Übertragung in der Schwangerschaft

Ist das Kind ebenfalls infiziert? Diese Frage stellen sich alle HIV betroffenen Mütter. Dabei können bei optimaler Versorgung in der Schwangerschaft die meisten Übertragungen verhindert werden.

Übertragungen können in der Schwangerschaft verhindert werden
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Alle Kinder von HIV -positiven Müttern werden mit den Antikörpern der Mutter im Blut geboren. Ob aber das neugeborene Kind tatsächlich auch Virusträger ist oder nicht, lässt sich erst im Alter von ca. 15 Monaten sagen. Bis dahin hat man eine unklare Diagnose - man nennt sie HIV -exponierte Kinder.

Falls das Kind nicht infiziert ist, nehmen die Antikörper im Laufe der Zeit ab. Lassen sich allerdings nach 15 Monaten und länger weiterhin Antikörper nachweisen und deuten auch andere Ergebnisse auf eine Infektion hin, muss man davon ausgehen, dass das Kind selbst Virusträger und somit infiziert ist.

Das Risiko der Übertragung mit HIV besteht in der Schwangerschaft, während der Geburt und beim Stillen. Dank der HIV -Therapie kann man dieses Risiko aber minimieren. Es besteht die Möglichkeit zur natürlichen Empfängnis und zur natürlichen Geburt. Die weiterführenden Links unten im Artikel bieten noch mehr Informationen zum Thema.

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